Unser Fahrzeug

Im Februar 2009 wurde das jetzige Fahrzeug der FF Kasseburg ausgeliefert.

 

Es handelt sich hierbei um eine allradbetriebene Magirus-Chassis der EuroCargo-Serie von IVECO. Verbaut ist ein 185kW/ 251 PS leistungsstarker Motor.

Das Gesamtgewicht des Fahrzeuges beträgt ca. 11 Tonnen. Der innenliegende Wassertank fasst 1.000 Liter.

Die Heckpumpe hat eine maximale Pumpleistung von 1000L/Minute bei 10 bar.

Zum Erzeugen von Mittelschaum sind sowohl 4x 20L Kanister Schaummittel, als auch der notwendigen Zumischer und ein Schaumrohr vorhanden.

Zusätzlich verfügen wir über ein Multifunktionslöschmittel (F500EA), welches mittels Hohlstrahlrohr ausgebracht wird (näheres siehe weiter unten).

Über die Normbeladung hinaus verfügt das HLF 10/6 über eine Vielzahl an Werkzeugen und Gerätschaften, welche zur technischen Hilfeleistung eingesetzt werden.

Unter anderem ein 13 KV-starker Stromerzeuger, Schere und Spreizer der Firma Weber,

hydraulische Rettungszylinder in 3 verschiedenen Grössen und eine Tauchpumpe.

 

In der Fahrgastzelle sind 2 Atemschutzgeräte verlastet, so dass ein Ausrüsten mit PA bereits während der Anfahrt zum Einsatzort möglich ist.

2 weitere Geräte (Dräger PSS 5000 DP) sind in einem der äusseren Staufächer untergebracht. Sowohl die Lungenautomaten (PSS Normaldruck), als auch die Atemschutzmasken (FPS 7000) sind von der Firma Dräger.
 

Technische Daten: Spreizer (Weber Rescue SP 49 Single)

Gewicht : 19,9 kg

Nenndruck: 700 bar

Öffnungsweite: 710 mm

Schliesskraft: 101 KN

Technische Daten Schere (Weber Rescue S270-71)

Gewicht: 16,6 Kg

maximale Schneidkraft: 71 tonnen Öffnungsweite: 280 mm

Multifunktionslöschmittel F500 EA (http://www.f-500.de/)

Der Löscheffekt kommt dadurch zustande, dass das Verdampfen des F-500 EA-Wasser-Gemischs bereits schon bei 70 Grad Celsius beginnt und die festen brennbaren Stoffe relativ schnell unter ihre Zündtemperatur abgekühlt werden. Die Glut wird schnell gekühlt.

Aufgrund der hohen Wärmeenthalpie von Wasser ist ein Löschen unter Dampfbildung angestrebt. Dies ist mit F-500 EA ohne hohe Eigengefährdung (sehr stark verringerte Gefahr der Verbrühung) der Löschkräfte möglich. Zirka 70 Prozent der Wärme wird durch das Verdampfen von Wasser gebunden. Da durch die Substanz F-500 EA die Wasserstoffbrückenbindungskräfte des Wassers reduziert werden, ist ein Verdampfen bereits ab ca. 70 Grad Celsius, also deutlich unterhalb des Siedepunktes des Wasser von 100 Grad Celsius möglich. So werden merkliche Mengen von Wasserdampf abgegeben.
Hinzu kommt, dass durch das Beimengen der Substanz F-500 EA die Tröpfchengröße der durch unsere F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre oder einem genormten Hohlstrahlrohr erzeugten Wassertropfen verkleinert werden kann. Dadurch wird der Wärmeübergang von den heißen Brandgasen zum Wassertropfen begünstigt, so dass ein schnelleres Verdampfen und damit Wärmebindung erfolgt.

Ebenso ist die Kühlung der brennenden Gasphase zu nennen. Die Kühlung vermindert die Radikalkettenreaktion der Pyrolyseteilchen mit Sauerstoffradikalen. Diese Wirkung wird durch die Dampfbildung, die eine verdrängende Wirkung gegenüber Sauerstoff hat, noch zusätzlich verstärkt (Quelle: www.F500.de)